TransferFleet — SaaS-Plattform für Fahrzeugüberführungsmanagement
Anbieter: Achraf Bolakhrif, handelnd unter AVO Solutions / TransferFleet, Collenbachstraße 1, 40476 Düsseldorf
Version 3.0 | Stand: März 2026 | Gültig ab: 01. März 2026
Wesentliche Vorabinformation — Rechtsnatur von TransferFleet
TransferFleet ist ausschließlich ein digitales SaaS-Verwaltungswerkzeug (Software-as-a-Service).
TransferFleet ist KEIN Marktplatz, KEIN Auftraggeber, KEIN Logistik- oder Transportunternehmen.
TransferFleet erteilt KEINE Aufträge an Fahrer und vermittelt KEINE Fahrer an Kunden.
Alle Verträge über Fahrzeugüberführungen bestehen ausschließlich zwischen dem Kunden und seinen Fahrern.
TransferFleet haftet nicht für die Durchführung von Überführungen oder dabei entstehende Schäden.
§ 1 Geltungsbereich und Vertragsparteien
1.1 Anbieter
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge über die Nutzung der Software-as-a-Service-Plattform TransferFleet zwischen:
Kunde im Sinne dieser AGB ist ausschließlich ein Unternehmer gemäß § 14 BGB, d.h. eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (nachfolgend „Kunde“). Die Nutzung durch Verbraucher im Sinne von § 13 BGB ist ausdrücklich ausgeschlossen.
1.3 Geltung dieser AGB
Diese AGB gelten für alle gegenwärtigen und künftigen Geschäftsbeziehungen zwischen Anbieter und Kunde, auch wenn sie nicht erneut ausdrücklich vereinbart werden. Abweichende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich und schriftlich zu. Schweigen des Anbieters auf entgegenstehende Bedingungen des Kunden gilt nicht als Zustimmung.
1.4 Maßgebliche Sprache und Fassung
Vertragssprache ist Deutsch. Bei Übersetzungen dieser AGB in andere Sprachen ist im Zweifel die deutsche Version maßgeblich. Bei etwaigen Widersprüchen zwischen den AGB und individuellen vertraglichen Vereinbarungen gehen die individuellen Vereinbarungen vor.
§ 2 Leistungsbeschreibung und rechtliche Abgrenzung
2.1 Gegenstand der Leistung
Der Anbieter stellt dem Kunden eine webbasierte Software-as-a-Service-Plattform (TransferFleet) zur digitalen Verwaltung der eigenen Fahrzeugüberführungsprozesse des Kunden bereit. Der vertragsgemäße Leistungsumfang umfasst:
Digitales Auftrags- und Fahrzeugmanagement: Erstellung, Bearbeitung, Zuweisung und Verfolgung von Überführungsaufträgen in Echtzeit
Fahrerverwaltung: Verwaltung der eigenen Fahrer des Kunden mit Verfügbarkeitsstatus, Qualifikationsdaten, Bewertungen und Auftragshistorie
Mobile Fahrer-App (iOS & Android): App für Fahrer zur Auftragsannahme, Protokollierung und Statusmeldung
Digitale Übergabeprotokolle: Erfassung von Fahrzeugzustand, Kilometerstand, Tankstand, Schadensdokumentation, Fotos und digitalen Unterschriften
KI-gestützter E-Mail-Import: Automatische Extraktion von Auftragsdaten aus weitergeleiteten E-Mails (powered by OpenAI GPT-4o)
Live-Tracking und Routendarstellung: Interaktive Karte mit Echtzeit-Fahrerstandorten und Routenplanung (powered by Mapbox)
Kundenverwaltung: Verwaltung von Auftraggebern, individuellen Preislisten und Kontaktdaten
Automatische PDF-Rechnungserstellung: Erstellung und Versand von Rechnungen aus abgeschlossenen Aufträgen
Dashboard und KPIs: Übersicht über Umsatz, Auftragsvolumen, Fahrerauslastung und Performance-Kennzahlen
Datenverwaltung und Export: Export sämtlicher Daten in maschinenlesbaren Formaten
2.2 Ausdrückliche rechtliche Abgrenzung — Was TransferFleet NICHT ist
TransferFleet ist ein reines Softwarewerkzeug zur Digitalisierung und Optimierung der Prozesse des Kunden.
TransferFleet ist KEIN Marktplatz und KEIN Auftragsvermittler für Fahrzeugüberführungen.
TransferFleet ist KEIN Logistik-, Speditions- oder Transportunternehmen.
TransferFleet stellt KEINE Fahrer bereit und vermittelt KEINE Fahrer an den Kunden.
TransferFleet ist NICHT Partei der Verträge zwischen dem Kunden und dessen Fahrern oder Auftraggebern.
TransferFleet gibt KEINE Weisungen an Fahrer und hat keinen Einfluss auf Fahrzeugüberführungen.
TransferFleet ist KEIN Arbeitgeber und KEIN Auftraggeber der verwalteten Fahrer.
TransferFleet übernimmt KEINE Verantwortung für die Qualität, Sicherheit oder Legalität der Überführungen.
Sämtliche rechtlichen, vertraglichen und haftungsrechtlichen Beziehungen zu Fahrern und Auftraggebern bestehen ausschließlich zwischen dem Kunden und diesen Parteien.
2.3 Keine Garantie für Drittdienste
Die Plattform integriert Dienste von Drittanbietern (OpenAI für KI-E-Mail-Import, Mapbox für Kartendienste, Supabase für Datenbank, Vercel für Hosting). Der Anbieter ist bemüht, diese Integrationen stabil zu halten, übernimmt jedoch keine Garantie oder Haftung für Fehler, Ausfälle, Ungenauigkeiten oder Datenverluste, die in der Sphäre dieser Drittanbieter entstehen. Dies gilt insbesondere für:
Fehlerhafte oder unvollständige Ergebnisse der KI-Datenextraktion aus E-Mails
Ungenauigkeiten bei Routenberechnungen oder GPS-Koordinaten
Ausfälle der Kartendarstellung oder des Live-Trackings
Datenverluste oder -verzögerungen auf Ebene der Infrastrukturanbieter
2.4 Weiterentwicklung der Plattform
Der Anbieter ist berechtigt, die Plattform jederzeit weiterzuentwickeln, Funktionen hinzuzufügen, zu ändern oder zu entfernen, sofern die vertragswesentlichen Kernfunktionen (Auftragsmanagement, Fahrerverwaltung, Protokollierung) erhalten bleiben. Wesentliche Einschränkungen des Funktionsumfangs werden dem Kunden mindestens 30 Tage vorab per E-Mail angekündigt.
§ 3 Vertragsschluss
3.1 Registrierung
Der Vertrag zwischen Anbieter und Kunde kommt durch die vollständige Registrierung des Kunden auf der Plattform (transferfleet.de) und die Bestätigung durch den Anbieter zustande. Mit Abschluss der Registrierung:
bestätigt der Kunde, Unternehmer im Sinne von § 14 BGB zu sein,
erklärt der Kunde, diese AGB gelesen, verstanden und akzeptiert zu haben,
erklärt der Kunde, die Datenschutzerklärung gelesen und zur Kenntnis genommen zu haben,
bestätigt der Kunde, wahrheitsgemäße Angaben bei der Registrierung gemacht zu haben.
3.2 Kostenlose Testphase
Jedem Neukunden wird automatisch eine kostenlose Testphase von 14 Kalendertagen mit vollem Funktionsumfang gewährt. Während der Testphase gelten diese AGB vollumfänglich. Die Testphase verpflichtet nicht zum Abschluss eines kostenpflichtigen Abonnements. Nach Ablauf der Testphase ohne Abonnementabschluss wird der Zugang automatisch gesperrt. Alle gespeicherten Daten werden nach einer Karenzfrist von 30 Tagen unwiderruflich gelöscht.
3.3 Wahrheitsgemäße Angaben
Der Kunde ist verpflichtet, bei der Registrierung und im Verlauf des Vertragsverhältnisses wahrheitsgemäße Angaben zu machen. Der Anbieter ist berechtigt, Konten bei nachgewiesenen falschen Angaben ohne vorherige Ankündigung zu sperren oder zu löschen und den Vertrag außerordentlich zu kündigen. Etwaige Schäden, die dem Anbieter durch falsche Angaben entstehen, sind vom Kunden zu ersetzen.
§ 4 Verfügbarkeit und technische Anforderungen
4.1 Angestrebte Verfügbarkeit
Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit der Plattform von 99,0 % im Jahresdurchschnitt an, gemessen an der Außengrenze des Rechenzentrums und ohne geplante Wartungsfenster. Ein einklagbarer Rechtsanspruch auf eine bestimmte Verfügbarkeit besteht nicht, soweit nicht gesondert vereinbart.
4.2 Ausnahmen von der Verfügbarkeit
Von der Verfügbarkeitsberechnung ausgenommen sind Ausfälle und Einschränkungen, die durch folgende Umstände verursacht werden:
Geplante Wartungsarbeiten (werden mindestens 24 Stunden vorab per E-Mail angekündigt)
Ausfälle oder Störungen bei Drittanbietern (Supabase, Vercel, OpenAI, Mapbox, Internetprovider)
Umstände, die im Verantwortungsbereich des Kunden liegen (Netzwerkprobleme, veraltete Browser)
4.3 Haftungsausschluss für Ausfälle
Haftungsausschluss für Plattformausfälle
Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die durch Plattformausfälle, -unterbrechungen oder -einschränkungen entstehen. Dies gilt insbesondere für:
nicht koordinierbare Fahrzeugüberführungen während eines Ausfalls,
versäumte Fristen gegenüber Auftraggebern des Kunden,
Umsatzeinbußen oder entgangener Gewinn durch Plattformausfälle.
Der Kunde ist verpflichtet, kritische Daten regelmäßig zu exportieren und alternative Kommunikationswege für den Notfall vorzuhalten (z.B. Telefon, E-Mail).
4.4 Technische Voraussetzungen
Für die Nutzung der Plattform sind folgende technische Voraussetzungen erforderlich:
Webbrowser: Aktuelle Version von Chrome, Firefox, Safari oder Edge (nicht älter als 12 Monate)
Fahrer-App: Smartphone mit iOS 14 oder höher bzw. Android 10 oder höher
Kamera: Gerät mit Kamera für Protokollfotografie (Pflicht für Fahrer-App)
Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Probleme, die auf unzureichender oder veralteter technischer Ausstattung des Kunden oder seiner Fahrer beruhen.
§ 5 Haftungsausschluss — Fahrer, Qualifikation und Versicherung
5.1 Grundsatz: TransferFleet ist kein Arbeitgeber
Grundsatz
TransferFleet verwaltet die Fahrer des Kunden in einem digitalen System.
TransferFleet ist weder Arbeitgeber noch Auftraggeber dieser Fahrer.
Sämtliche Weisungsrechte, Kontrollpflichten und Fürsorgepflichten gegenüber den Fahrern liegen ausschließlich beim Kunden.
5.2 Keine Haftung für Fahrerqualifikation
Der Anbieter übernimmt keinerlei Haftung für Schäden, die entstehen, weil:
ein Fahrer nicht die erforderliche, gültige Fahrerlaubnis der notwendigen Klassen besitzt,
ein Fahrer unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen oder die Fahrfähigkeit beeinträchtigenden Medikamenten steht,
ein Fahrer nicht über die erforderliche Berufserfahrung oder Sachkenntnis für Fahrzeugüberführungen verfügt,
ein Fahrer vom Kunden nicht ordnungsgemäß eingewiesen oder geschult wurde,
ein Fahrer keine gültige Transporthaftpflichtversicherung oder sonstige erforderliche Versicherungen besitzt,
ein Fahrer gesundheitlich nicht fahrtauglich ist,
ein Fahrer Vorstrafen oder Einträge im Führungszeugnis hat, die eine Eignung ausschließen.
5.3 Pflichten des Kunden bezüglich Fahrer
Der Kunde ist ausschließlich selbst verantwortlich für:
die sorgfältige Auswahl, Prüfung und Einweisung geeigneter und qualifizierter Fahrer,
die regelmäßige Kontrolle und Dokumentation der Führerscheine (Klasse, Gültigkeit, Ablaufdatum),
die Kontrolle und Archivierung von Versicherungsnachweisen aller eingesetzten Fahrer,
die Sicherstellung, dass alle Fahrer über eine gültige Transporthaftpflichtversicherung verfügen,
die Schulung der Fahrer im Umgang mit der TransferFleet-App und der Protokollfunktion,
die Einhaltung sämtlicher arbeits-, steuer-, sozialversicherungs- und berufsrechtlichen Pflichten gegenüber den Fahrern,
die Einhaltung der gesetzlichen Lenk- und Ruhezeiten gemäß StVZO und EU-Verordnung (EG) Nr. 561/2006.
5.4 Pflichtangaben für Fahrer in der Plattform
Der Kunde verpflichtet sich, für jeden über die Plattform verwalteten Fahrer folgende Angaben zu hinterlegen:
Vollständiger Name und Kontaktdaten
Führerscheinnummer, Klassen und Ablaufdatum
Nachweis einer gültigen Transporthaftpflichtversicherung
Der Anbieter prüft diese Angaben nicht auf Richtigkeit und übernimmt keine Garantie für deren Vollständigkeit.
Bei Unrichtigkeit oder Unvollständigkeit trägt der Kunde die volle Haftung für entstehende Schäden.
§ 6 Haftungsausschluss — Protokollierung und Fahrzeugdokumentation
6.1 Plattform als Dokumentationswerkzeug
Die Protokollfunktion von TransferFleet ist ein digitales Werkzeug zur Erfassung und Speicherung von Informationen, die der Fahrer eingibt. TransferFleet:
generiert keine eigenen Aussagen über den Fahrzeugzustand,
prüft, bewertet oder bestätigt nicht die Richtigkeit der vom Fahrer eingegebenen Informationen,
ist nicht in der Lage zu erkennen, ob alle Schäden korrekt und vollständig erfasst wurden,
kann technisch nicht sicherstellen, dass alle Fotos vollständig, scharf und aussagekräftig sind,
trägt keine inhaltliche Verantwortung für die Qualität oder Vollständigkeit der erstellten Protokolle.
6.2 Haftungsausschluss für inhaltliche Fehler bei der Protokollierung
Haftungsausschluss für inhaltliche Protokollfehler
Der Anbieter haftet nicht für Schäden oder Rechtsstreitigkeiten, die entstehen, weil:
der Fahrer Schäden am Fahrzeug nicht, unvollständig oder falsch dokumentiert hat,
der Fahrer falsche Angaben zu Kilometerstand, Tankstand oder Fahrzeugzustand gemacht hat,
Fotos unscharf, unvollständig, nicht repräsentativ oder nicht beweistauglich sind,
eine Unterschrift nicht oder durch eine nicht berechtigte Person geleistet wurde,
ein Protokoll nach der tatsächlichen Übergabe ausgefüllt oder nachträglich verändert wurde,
ein Schaden im Nachhinein bestritten wird, weil er im Protokoll nicht erwähnt wurde,
das Protokoll in einem Rechtsstreit nicht als ausreichendes Beweismittel anerkannt wird.
6.3 Haftungsausschluss für technische Fehler bei der Protokollierung
Haftungsausschluss für technische Protokollfehler
Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die entstehen, weil:
ein technischer Fehler das Speichern eines Protokolls verhindert oder verzögert hat,
Fotos aufgrund von Übertragungsfehlern, Netzwerkproblemen oder Speicherfehlern verloren gegangen sind,
die Fahrer-App abgestürzt ist und dabei ungespeicherte Daten verloren gegangen sind,
eine digitale Unterschrift technisch nicht korrekt übertragen oder gespeichert wurde,
ein Netzwerkausfall die Übermittlung von Protokolldaten an den Server verhindert hat,
ein Datenbankfehler zu einer fehlerhaften oder unvollständigen Speicherung geführt hat,
eine Synchronisierung zwischen App und Server fehlgeschlagen ist.
6.4 Pflichten des Kunden zur Protokollqualität
Der Kunde ist ausschließlich selbst verantwortlich für:
die Schulung und Anweisung seiner Fahrer zur korrekten, vollständigen und zeitnahen Protokollierung,
die regelmäßige Kontrolle und Überprüfung der erstellten Protokolle auf Vollständigkeit und Richtigkeit,
das Vorhalten von Rückfallprozessen bei technischen Ausfällen (z.B. Papierprotokoll, Fotos mit Zeitstempel per eigenem Smartphone, E-Mail-Dokumentation),
die Archivierung von Protokollen gemäß den geltenden handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungspflichten,
die rechtssichere Gestaltung der Übergabeprozesse, unabhängig vom Einsatz der TransferFleet-App.
§ 7 Haftungsausschluss — Fahrzeugschäden, Unfälle und Versicherung
7.1 Keine Haftung für physische Schäden
Vollständiger Haftungsausschluss für Fahrzeugschäden
TransferFleet haftet in keinem Fall für Schäden, die im Zusammenhang mit Fahrzeugüberführungen entstehen. Dies gilt ausdrücklich auch dann, wenn die Überführung über die Plattform koordiniert wurde.
TransferFleet haftet insbesondere nicht für:
Schäden an Fahrzeugen, die während einer Überführungsfahrt entstehen (Unfallschäden, Kratzer, Dellen etc.),
Unfälle, die während einer Fahrzeugüberführung verursacht werden,
Personenschäden, Sachschäden oder Folgeschäden Dritter durch das Verhalten des Fahrers,
Diebstahl, Vandalismus oder sonstige Schäden am überführten Fahrzeug,
Versicherungsfälle jeglicher Art im Zusammenhang mit durchgeführten Überführungen,
Ansprüche des Fahrzeugeigentümers oder Auftraggebers gegen den Kunden wegen Schäden,
Konventionalstrafen oder Vertragsstrafen, die dem Kunden wegen mangelhafter Überführung entstehen.
7.2 Versicherungspflichten des Kunden
Der Kunde ist ausschließlich selbst verantwortlich für die Sicherstellung ausreichenden Versicherungsschutzes. Dies umfasst insbesondere:
Gültige Kfz-Haftpflichtversicherung für alle zu überführenden Fahrzeuge
Kfz-Kaskoversicherung (Vollkasko) für alle zu überführenden Fahrzeuge, soweit vereinbart
Betriebshaftpflichtversicherung des Kunden selbst für schädigende Ereignisse im Geschäftsbetrieb
Sicherstellung, dass alle eingesetzten Fahrer über eine gültige Transporthaftpflichtversicherung verfügen
Güterversicherung oder Warenversicherung, soweit erforderlich
TransferFleet stellt keinerlei Versicherungsschutz zur Verfügung.
TransferFleet übernimmt keine Versicherungsfunktion und tritt in keinem Fall als Versicherer auf.
Die Haftung für fehlenden oder unzureichenden Versicherungsschutz liegt ausschließlich beim Kunden.
7.3 Freistellung des Anbieters
Der Kunde verpflichtet sich, den Anbieter von sämtlichen Ansprüchen Dritter vollständig freizustellen, die im Zusammenhang mit der Durchführung von Fahrzeugüberführungen entstehen, die über die Plattform koordiniert wurden. Diese Freistellungspflicht gilt insbesondere gegenüber:
Fahrzeugeigentümern und deren Versicherungen
Auftraggebern des Kunden
Fahrern und deren Versicherungen
Behörden und Strafverfolgungsbehörden
sonstigen geschädigten Dritten
Die Freistellungspflicht gilt ausdrücklich auch dann, wenn ein Dritter den Anbieter fälschlicherweise als Vertragspartei, Auftraggeber oder Haftungsschuldner in Anspruch nimmt. Der Kunde hat den Anbieter über derartige Ansprüche unverzüglich schriftlich zu informieren und die Anspruchsabwehr zu unterstützen.
Der KI-gestützte E-Mail-Import extrahiert Auftragsdaten automatisiert aus weitergeleiteten E-Mails mittels des Sprachmodells GPT-4o von OpenAI. Die Extraktion ist eine technische Hilfsfunktion und kein verlässliches Rechtsdokument. Die KI kann Fehler machen, Daten falsch interpretieren oder unvollständige Informationen liefern.
8.2 Haftungsausschluss für KI-Fehler
Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die entstehen, weil:
die KI Daten aus einer E-Mail fehlerhaft, unvollständig oder falsch extrahiert hat,
ein Auftrag aufgrund fehlerhafter KI-Extraktion mit falschen Daten angelegt wurde,
der Kunde KI-extrahierte Daten ohne manuelle Prüfung für Auftragserteilungen verwendet hat,
der OpenAI-Dienst ausgefallen ist oder unerwartete Ergebnisse geliefert hat,
Datenverlust oder -verfälschung durch Fehler auf Seiten von OpenAI entstanden ist.
8.3 Prüfpflicht des Kunden
Manuelle Prüfpflicht
Der Kunde ist verpflichtet, sämtliche durch die KI automatisch extrahierten Daten vor jeder Auftragserteilung sorgfältig manuell zu prüfen, auf Vollständigkeit und Richtigkeit zu kontrollieren und erst nach ausdrücklicher Bestätigung zu verwenden. Die Nutzung der KI-Funktion erfolgt auf alleinige Verantwortung des Kunden.
§ 9 Haftungsausschluss — Datenverlust und Datensicherung
9.1 Datensicherungspflicht des Kunden
Der Kunde ist verpflichtet, in regelmäßigen Abständen (mindestens wöchentlich empfohlen) Sicherheitskopien seiner auf der Plattform gespeicherten Daten über die bereitgestellte Export-Funktion anzufertigen. Obwohl der Anbieter automatische tägliche Datenbankbackups erstellt, ersetzen diese die eigenverantwortliche Datensicherung durch den Kunden nicht.
9.2 Haftungsbegrenzung bei Datenverlust
Bei Datenverlust, der dem Anbieter zuzurechnen ist, haftet der Anbieter maximal für den Wiederherstellungsaufwand, der bei ordnungsgemäßer täglicher Datensicherung durch den Kunden entstanden wäre — nicht für den Wert der verlorenen Daten selbst.
Vollständig ausgeschlossen ist die Haftung für:
mittelbare Schäden durch Datenverlust (entgangener Gewinn, Vertragsstrafen gegenüber Dritten),
Reputationsschäden durch Datenverlust,
Datenverluste, die auf der Ebene von Drittanbietern (Supabase, Vercel) entstanden sind.
§ 10 Allgemeine Haftungsbegrenzung
10.1 Unbeschränkte Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten, für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz. Diese Haftungsbeschränkungen berühren zwingende gesetzliche Haftungsvorschriften nicht.
10.2 Beschränkte Haftung bei leichter Fahrlässigkeit
Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), d.h. einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
10.3 Haftungshöchstgrenzen
Haftungsdeckel
Die Gesamthaftung des Anbieters gegenüber einem Kunden ist je Schadensereignis begrenzt auf den vom Kunden in den letzten 12 Monaten vor dem Schadensereignis tatsächlich gezahlten Netto-Abonnementbetrag.
Vollständig ausgeschlossen ist die Haftung für:
mittelbare Schäden und Folgeschäden jeglicher Art,
entgangenen Gewinn und Umsatzeinbußen,
Betriebsunterbrechungen und Produktivitätsverluste,
Ansprüche Dritter (Fahrer, Auftraggeber, Versicherungen) gegenüber dem Kunden,
Schäden durch Dritte, die durch das Handeln des Kunden oder seiner Fahrer verursacht wurden.
10.4 Mitverschulden
Soweit der Kunde durch eigenes Verschulden oder durch das Verschulden seiner Fahrer oder Erfüllungsgehilfen zur Entstehung eines Schadens beigetragen hat, mindert sich die Haftung des Anbieters anteilig nach den Grundsätzen des Mitverschuldens gemäß § 254 BGB.
§ 11 Pflichten des Kunden
11.1 Allgemeine Nutzungspflichten
Zugangsdaten (Benutzername und Passwort) sind vertraulich zu behandeln und vor dem Zugriff unberechtigter Dritter zu schützen. Eine Weitergabe an Dritte außerhalb des eigenen Unternehmens ist untersagt.
Die Plattform darf ausschließlich für rechtmäßige und vertragsgemäße Zwecke genutzt werden.
Der Anbieter ist unverzüglich über eine unbefugte Nutzung des Kontos zu informieren.
Keine automatisierten Abfragen (Bots, Scraping, Crawler) ohne vorherige schriftliche Genehmigung.
Kein Reverse Engineering, Dekompilierung oder sonstige Versuche, den Quellcode der Plattform zu extrahieren.
Keine Unterlizenzierung oder Weiterveräußerung der Plattformnutzung an Dritte ohne ausdrückliche schriftliche Genehmigung.
11.2 Datenschutzpflichten des Kunden
Der Kunde ist datenschutzrechtlicher Verantwortlicher für alle personenbezogenen Daten, die er und seine Nutzer (Fahrer, Mitarbeiter) über die Plattform verarbeiten. Der Kunde verpflichtet sich:
eine ausreichende Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten seiner Fahrer und Kunden gemäß DSGVO zu haben,
seine Fahrer vor der ersten App-Nutzung schriftlich über die Datenverarbeitung und GPS-Erfassung zu informieren,
die ausdrückliche, dokumentierte Einwilligung der Fahrer zur GPS-Standorterfassung während aktiver Aufträge einzuholen,
keine personenbezogenen Daten über die Plattform zu verarbeiten, für die er keine Rechtsgrundlage hat.
11.3 Verbotene Nutzungen
Dem Kunden ist insbesondere untersagt:
die Plattform für illegale, betrügerische oder die Rechte Dritter verletzende Aktivitäten zu nutzen,
personenbezogene Daten ohne Rechtsgrundlage in die Plattform einzugeben oder zu verarbeiten,
Inhalte hochzuladen, die gegen geltendes Recht, die guten Sitten oder Rechte Dritter verstoßen,
die Systemintegrität oder Sicherheit der Plattform oder der Daten anderer Nutzer zu gefährden,
falsche oder irreführende Angaben in der Plattform zu machen.
11.4 Meldepflicht bei Sicherheitsvorfällen
Der Kunde ist verpflichtet, dem Anbieter unverzüglich jeden Sicherheitsvorfall zu melden, der die Plattform oder die darüber verarbeiteten Daten betreffen könnte. Dies umfasst insbesondere den Verdacht auf unbefugten Zugriff, kompromittierte Zugangsdaten oder den Verlust mobiler Endgeräte mit Plattformzugang.
§ 12 Preise, Abrechnung und Zahlung
12.1 Preise und Preisgestaltung
Die jeweils aktuell gültigen Preise ergeben sich aus der auf der Webseite des Anbieters (transferfleet.de/preise) veröffentlichten Preisliste. Alle Preise verstehen sich als Nettopreise zuzüglich der zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer. Individuelle Preisvereinbarungen gelten nur, wenn sie schriftlich vereinbart wurden.
12.2 Preisänderungen
Der Anbieter behält sich das Recht vor, die Preise zu ändern. Preisänderungen werden dem Kunden mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail mitgeteilt. Bei Preiserhöhungen hat der Kunde das Recht, den Vertrag mit einer Frist von 14 Tagen zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Preiserhöhung außerordentlich zu kündigen.
12.3 Abrechnung
Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus. Der Abrechnungszeitraum beginnt mit dem Tag des Abonnementabschlusses oder der Testphasenkonvertierung. Rechnungen werden per E-Mail zugestellt und sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum zahlbar.
12.4 Zahlungsverzug
Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt:
Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz (§ 288 Abs. 2 BGB) zu berechnen,
den Zugang zur Plattform nach schriftlicher Androhung und Ablauf einer Zahlungsfrist von 7 Werktagen zu sperren,
nach weiterer erfolgloser Mahnung den Vertrag außerordentlich zu kündigen,
weitere Schadensersatzansprüche geltend zu machen.
Eine Zugangssperrung wegen Zahlungsverzugs begründet keinen Anspruch des Kunden auf Minderung oder Schadensersatz. Gespeicherte Daten bleiben während der Sperrung erhalten.
12.5 Aufrechnung und Zurückbehaltungsrecht
Der Kunde ist zur Aufrechnung nur berechtigt, wenn seine Gegenforderungen rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder vom Anbieter anerkannt sind. Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Kunde nur geltend machen, wenn sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
§ 13 Vertragslaufzeit und Kündigung
13.1 Vertragslaufzeit
Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Er ist von beiden Parteien mit einer Frist von 30 Kalendertagen zum Monatsende ordentlich kündbar. Die Kündigung bedarf der Schriftform (E-Mail ist ausreichend).
13.2 Außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund
Beide Parteien können den Vertrag jederzeit aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist außerordentlich kündigen. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn:
der Kunde die Plattform missbräuchlich, rechtswidrig oder entgegen diesen AGB nutzt,
der Kunde trotz Mahnung und Nachfristsetzung länger als 30 Tage mit einer Zahlung in Verzug ist,
der Kunde bei der Registrierung oder im Verlauf des Vertragsverhältnisses nachweislich falsche Angaben gemacht hat,
ein Insolvenz- oder Restrukturierungsverfahren über das Vermögen des Kunden eröffnet wird oder die Eröffnung mangels Masse abgelehnt wird,
der Kunde wiederholt gegen datenschutzrechtliche Pflichten verstößt und Abhilfe trotz Abmahnung ausbleibt,
das Vertrauensverhältnis zwischen den Parteien durch Handlungen des Kunden nachhaltig zerstört ist.
13.3 Folgen der Vertragsbeendigung
Nach Beendigung des Vertrags gelten folgende Regelungen:
Der Zugang des Kunden und aller seiner Nutzer zur Plattform wird mit Ablauf der Kündigungsfrist gesperrt.
Dem Kunden wird eine Karenzfrist von 30 Tagen gewährt, in der er seine Daten über die Export-Funktion herunterladen kann.
Nach Ablauf der Karenzfrist werden alle personenbezogenen Daten des Kunden und seiner Fahrer unwiderruflich gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
Bereits bezahlte Abonnementbeträge werden nicht zurückerstattet (anteilige Erstattung nur bei außerordentlicher Kündigung durch den Kunden aus einem vom Anbieter zu vertretenden Grund).
Sämtliche Rechte an der Plattform TransferFleet, einschließlich Quellcode, Algorithmen, Design, Benutzeroberfläche, Dokumentation und Marken („TransferFleet“, „AVO Solutions“), liegen ausschließlich beim Anbieter oder seinen Lizenzgebern und sind durch Urheberrecht, Markenrecht und sonstige Schutzrechte geschützt.
14.2 Nutzungsrecht des Kunden
Dem Kunden wird für die Dauer des Vertragsverhältnisses ein einfaches (nicht exklusives), nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Recht zur Nutzung der Plattform für die eigenen betrieblichen Zwecke gemäß diesen AGB eingeräumt. Eine weitergehende Nutzung, insbesondere die Unterlizenzierung, der Weiterverkauf oder die Nutzung für Dritte, bedarf der ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung des Anbieters.
14.3 Daten des Kunden
Sämtliche Daten, die der Kunde über die Plattform eingibt und verwaltet, verbleiben im Eigentum des Kunden. Der Anbieter erwirbt keine inhaltlichen Rechte an den Daten des Kunden. Der Anbieter ist berechtigt, die Daten des Kunden ausschließlich zur Vertragserfüllung und Bereitstellung der Plattformfunktionen zu nutzen.
14.4 Anonymisierte Nutzungsstatistiken
Der Anbieter ist berechtigt, vollständig anonymisierte und aggregierte Nutzungsstatistiken (ohne jeglichen Rückschluss auf den Kunden oder konkrete Datensätze) für Zwecke der Produktverbesserung und für statistische Auswertungen zu verwenden.
§ 15 Datenschutz und Auftragsverarbeitung
15.1 Datenschutzerklärung
Für die Verarbeitung personenbezogener Daten gilt die Datenschutzerklärung des Anbieters in ihrer jeweils aktuellen Fassung, abrufbar unter transferfleet.de/legal/datenschutz.html. Die Datenschutzerklärung ist integraler Bestandteil dieser AGB.
15.2 Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV)
Soweit der Anbieter im Rahmen der Plattformnutzung personenbezogene Daten Dritter (insbesondere Fahrerdaten, Endkundendaten des Kunden) im Auftrag des Kunden verarbeitet, ist der Anbieter Auftragsverarbeiter gemäß Art. 28 DSGVO und der Kunde datenschutzrechtlicher Verantwortlicher. Der Abschluss eines Auftragsverarbeitungsvertrags (AVV) ist Voraussetzung für die Nutzung der Plattform. Der AVV ist abrufbar unter transferfleet.de/legal/avv.html.
15.3 Datenschutzverantwortlichkeit des Kunden
Der Kunde ist als datenschutzrechtlicher Verantwortlicher allein verantwortlich für:
die Rechtmäßigkeit aller über die Plattform verarbeiteten personenbezogenen Daten,
die Einholung und Dokumentation der Einwilligungen der Fahrer zur GPS-Erfassung,
die Information seiner Fahrer und Endkunden über die Datenverarbeitung,
Datenschutzverletzungen, die auf fehlerhafte oder rechtswidrige Dateneingabe zurückgehen.
Der Anbieter haftet nicht für Datenschutzverletzungen, die durch fehlerhafte oder rechtswidrige Nutzung der Plattform durch den Kunden verursacht werden.
§ 16 Änderungen dieser AGB
Änderungen dieser AGB werden dem Kunden mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail mitgeteilt. Die Änderungen gelten als akzeptiert, wenn der Kunde den Änderungen nicht innerhalb von 14 Tagen nach Mitteilung schriftlich widerspricht. Der Anbieter wird den Kunden in der Mitteilung ausdrücklich auf die Möglichkeit des Widerspruchs, die Widerspruchsfrist und die Folgen eines Schweigens hinweisen. Im Falle des Widerspruchs haben beide Parteien das Recht zur außerordentlichen Kündigung zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderungen.
§ 17 Geheimhaltung
17.1 Vertrauliche Informationen
Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei während und für zwei Jahre nach Beendigung des Vertragsverhältnisses geheim zu halten und ausschließlich für Zwecke der Vertragserfüllung zu verwenden. Als vertraulich gelten alle Informationen, die als solche gekennzeichnet sind oder deren Vertraulichkeit sich aus den Umständen ergibt.
17.2 Ausnahmen
Die Geheimhaltungspflicht gilt nicht für Informationen, die allgemein bekannt sind oder werden, ohne dass die empfangende Partei dafür verantwortlich ist, die der empfangenden Partei vor Empfang bereits bekannt waren, die von der empfangenden Partei eigenständig und unabhängig entwickelt wurden, oder die aufgrund gesetzlicher Verpflichtung offenzulegen sind.
§ 18 Schlussbestimmungen
18.1 Anwendbares Recht
Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) und des deutschen internationalen Privatrechts, soweit die Anwendung deutschen Rechts dadurch nicht ausgeschlossen würde.
18.2 Gerichtsstand
Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Düsseldorf, sofern der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist. Der Anbieter ist auch berechtigt, den allgemeinen Gerichtsstand des Kunden zu wählen.
18.3 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, berührt dies die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame Regelung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt. Gleiches gilt für eventuelle Regelungslücken.
18.4 Schriftformerfordernis
Nebenabreden, Ergänzungen und Änderungen dieser AGB sowie sonstige vertragsrelevante Erklärungen bedürfen der Schriftform. E-Mail ist ausreichend, sofern der Anbieter ausdrücklich zustimmt. Der Verzicht auf das Schriftformerfordernis selbst bedarf seinerseits der Schriftform.
18.5 Vertragssprache
Vertragssprache ist Deutsch. Bei Übersetzungen dieser AGB in andere Sprachen ist im Zweifel die deutsche Version maßgeblich.
18.6 Abtretung
Der Kunde ist nicht berechtigt, seine Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Anbieters an Dritte abzutreten. Der Anbieter ist berechtigt, seine Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag auf ein verbundenes Unternehmen zu übertragen; der Kunde wird hierüber informiert und hat in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht.
Anhang — Schnellübersicht der wichtigsten Regelungen
Thema
Regelung
Laufzeit
Unbefristet, kündbar mit 30 Tagen zum Monatsende
Testphase
14 Tage kostenlos, voller Funktionsumfang
Abrechnung
Monatlich im Voraus, 14 Tage Zahlungsziel
Preisänderung
30 Tage Vorankündigung, Sonderkündigungsrecht
Verfügbarkeit
Angestrebt 99,0 % p.a., kein einklagbarer Anspruch
Haftungsdeckel
Max. Netto-Abo-Jahresbetrag je Schadensereignis
Datensicherung
Pflicht des Kunden, wöchentlich empfohlen
KI-Prüfpflicht
Alle extrahierten Daten sind manuell zu prüfen
Fahrzeugschäden
Vollständiger Haftungsausschluss des Anbieters
Versicherung
Vollständige Pflicht des Kunden
Gerichtsstand
Düsseldorf (bei Kaufleuten)
AGB-Änderung
30 Tage Ankündigung, 14 Tage Widerspruchsfrist
AVV
Pflichtbestandteil, abrufbar unter transferfleet.de/legal/avv.html